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from textspeicher
Am Wochenende habe ich mal wieder viel Gitarre gespielt. Auch eines meiner Lieblingslieder Es ist ein wunderschöner Text von Jürgen Werth. „Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Feuer in der Nacht, ein offnes Tor in einer Mauer, für die Sonne aufgemacht. Wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein unverhoffter Gruß, wie ein Blatt an toten Zweigen, ein “Ich-mag-dich-trotzdem-Kuß.”[…] Wie der Frühling, wie der Morgen, wie ein Lied, wie ein Gedicht, wie das Leben, wie die Liebe, wie Gott selbst, das wahre Licht.ist Versöhnung, so ist Vergeben und Verzeihn, so ist Versöhnung, so muß der wahre Frieden sein.“ Zu einer eingängigen und flotten Melodie hat Werth da Hoffnungsbilder gefunden, die sich einprägen.
Und ich denke, wir alle haben die Sehnsucht nach einer solchen Hoffnung, die unaufhaltsam durchbricht und unser Leben zum Blühen bringt. Eine Hoffnung, die uns anstupst und beflügelt wie eine neue Liebe.Ich bin überzeugt, dass unser Glaube immer wieder so in Bewegung setzen, inspirieren und begeistern kann. Ohne gleich völlig abzuheben, aber immer wieder so, dass unser Blick verändert wird, wir unser Leben und die ganze Welt ganz neu und überraschend sehen und all die Möglichkeiten darin entdecken können. Von Ostern her entdecke ich immer wieder die Stärke unserer Hoffnung: Die Geschichte von Jesus Christus geht dem Dunklen und Schwierigen, dem Leid und dem Unrecht nicht aus dem Weg. Keine rosa Brille für unsere Welt. Kein Beschönigen. Aber durch all das hindurch singt Gott sein Lied der Liebe, setzt Hoffnung gegen die Resignation, Jesu Auferstehung gegen das Unrecht, Leben gegen den Tod. Auch darin viele Hoffnungsbilder, die mich beflügeln, die Lust auf Leben machen, mich ins Leben rufen, um selbst für Hoffnung einzustehen in dieser Welt. Diese Hoffnung zu entdecken, ist fast so, wie sich zu verlieben. „Dieses Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst, wie wenn man zuviel Brausestäbchen isst, dieses Kribbeln im Bauch vermisst du doch auch, einfach überzusprudeln vor Glück.“ , sang Pe Werner 1991. Die Botschaft von der Auferstehung ist für unseren Glauben das große Frühlingsgefühl. Wir brauchen es immer wieder. „Für das Leben, für die Liebe, für Gott selbst, das wahre Licht.“, Wie es im eingangs zitierten Lied heißt. In diesem Sinne wünsche ich euch, liebe Leser, einen schönen Frühlingstag und vielleicht sogar ein Lied auf den Lippen,
Uwe Hayno Klaas Tatjes
from textspeicher
In der Feedbackrunde des Konflagers sagten einige Jugendliche, dass sie sich hier und da ungerecht ansprechen oder behandelt fühlten. Auch zwei Teamer meinten, dass man in der Ansprache an die Jugendlichen einiges anders hätte ansprechen können. Das trübte nicht den Gesamteindruck, der bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut war. Dennoch habe ich das gehört.
Ich nehme das wahr und ich nehme das ernst. Habe ich wirklich den Jugendlichen Unrecht getan? Einen falschen Ton angeschlagen? Ich will und kann das nicht ausschliessen, denn im Eifer des Gefechts sagt man schnell Worte, die man nicht bedacht oder abgewogen hat. Ich muss auch immer wieder meine Sprache, meine Kommunikation (die immer mehr ist als nur Worte und Sprache ) überdenken? Ist sie angemessen? Aufmerksam? Und auch wenn man natürlich einwenden kann, dass die Jugendlichen auch leicht den falschen Ton anschlagen können oder durch ihr Verhalten einen bestimmte Tonlage provozieren, ist das ja keine Entschuldigung. Immerhin kann ich sagen, dass der Ton doch immer sehr ruhig war, niemand angeschrieen oder runtergemacht wurde. Aber ich will auch in den Nuancen aufmerksam bleiben. Sprache ist Hoffnung, gehört zu werden. Das gilt in beide Richtungen.
Wir kann ein Gespräch, eine Begegnung gelingen? Ich denke, wichtig ist, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der das Gegenüber auch wirklich das Gefühl hat, offen und ehrlich sprechen zu können. Wo nicht Macht, Strukturen oder negative Emotionen Vertrauen im Keim ersticken. Und ich muss natürlich Interesse am Anderen zeigen, an seiner Meinung, seinen Bedürfnissen. Dazu gehört vielleicht auch der Abstand zu sich selbst: ich bin nicht der wichtigste Mensch auf der Welt, nicht nur ich habe recht, die Wahrheit ist meistens keine Einbahnstrasse und die Welt nicht Schweiz oder weiss, sondern meist ein Potpourri aus Grautönen, das Wahrnehmen, Fragen, Suchen, Abwägen und Zuhören erfordert. Und ich denke, wie bedauerlich ich es oft finde, dass wir uns oft schon ein Bild von einer anderen Meinung, einer anderen Person gemacht haben und uns hinter unseren Vorurteilen oder fest geprägten Meinungen verschanzen. Im unserer Gesellschaft kommt es immer mehr zu einem Lagerdenken, wo man nur noch die Bestätigung der eigenen Meinung sucht und jede Abweichung davon energisch bekämpft und sich dagegen abschottet. Ich denke an en Lied von Manfred Siebald, wo es heisst:
Gib mir die richtigen Worte Gib mir den richtigen Ton Worte, die deutlich für jeden von dir reden Gib mir genug davon
Worte, die klären, Worte, die stören Wo man vorbeilebt an dir Wunden zu finden und sie zu verbinden Gib mir die Worte dafür
Kann ich den richtigen Ton finden? Die Worte, die etwas öffnen und nicht verschliessen? Das Gespräch, das echtes Verstehen und Veränderung bewirkt?
Ich will fragend, suchend bleiben, immer auch an mir, an meiner Art, an meinen Worten arbeiten. Das ist schliesslich auch ein biblischer Auftrag, wenn wir dem folgen wollen, der versteht und verstanden wird.
Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Johannes 10,11a.27-28a
Uwe Hayno Klaas Tatjes
from Dallineation
Today I read a heartbreaking article about a Catholic nun who was arrested by ICE agents on Sunday while she walked to Mass in her habit in South Texas.
Sister Leticia Ugboaja was released the next day, but only after parish officials posted her story on social media and it gained traction in the news, leading to intervention of members of the United States Congress on her behalf.
ICE, of course, refuse to comment on the incident. But this is not the first time ICE agents have arrested someone who was in the very act of exercising their religious freedom. There are numerous accounts of ICE raids in and around places of worship. And who knows how many people who have been arrested in this manner may still be in ICE concentration camps without the intervention of members of Congress on their behalf.
This story had me asking myself: can we truly have religious liberty in a country with a federal government that can and does infringe on other rights every day?
On the last Sunday in May of this year (2026), congregations in The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints in the United States had a special lesson on the principles of the Declaration of Independence and the United States Constitution, with an emphasis on the importance of religious liberty.
LDS Church leaders have also asked that all members engage in a special fast on Sunday July 5th, 2026 to “express gratitude for religious liberty and to pray that it be strengthened throughout the world.”
I believe this is indeed a worthwhile and good cause for a fast. But this call rings hollow for me because of the Church's near silence when it comes to attacks on other God-given, Constitutionally protected rights in the United States and elsewhere. If we believe, as the Founding Father did, that all our rights come from God, and that it is the duty of government to protect those rights, why does LDS church leadership not consistently speak out when any of those rights are infringed and declare the doctrine of Jesus Christ on such matters?
This coming Sunday, I will be fasting not just for religious freedom, but for ALL our God-given rights to be protected from this madness. Because, religious liberty is really just liberty, and all rights are in need of protection.
#100DaysToOffload (No. 161) #faith #Christianity #politics
from textspeicher
In dieser Woche sind wir mit unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden im Konflager in Lützelflüh. Neben kreativem Programm und dem Vorbereiten des Konfirmationsgottesdienstes werden wir an einem Tag auch im Napfgebiet Gold waschen und hoffentlich auch etwas finden. Ob es ein grosser Schatz sein wird? Oder doch eher ein paar Flitter Gold, die bestenfalls als Erinnerung an ein Abenteuer dienen? Das Thema, das uns im Konflager Leuten wird heisst: „Träume und Ziele“. Wir Menschen haben ja einen grosse Sehnsucht, einen Schatz zu finden, viele träumen davon, im Lotto zu gewinnen, auf jeden Fall wenigstens, das grosse Glück auf einen Schlag zu finden. Und fast jeder hat das Ziel reich und sorgenfrei zu werden.
Da fällt mir die Geschichte von Eisik ein: Eisik, war ein armer Handwerker, der in der polnischen Königsstadt Krakau lebte, mehr schlecht als recht, denn wie sehr er sich auch anstrengte, er schaffte es kaum, seine Familie zu ernähren. Sie lebten in großer Not, die aber sein Gottvertrauen nicht erschüttern konnte. Tag für Tag bat er den Herrn der Welt um ein Wunder, es mussten ja keine großen Wunder sein wie bei Moses und dem Auszug aus Ägypten, aber ein ganz kleines wenigstens! Da träumte er eines Nachts von einer fremden, prachtvollen Stadt, und hörte eine Stimme: „Eisik ben Jeckel, mach dich auf nach Böhmen in die große Hauptstadt Prag…“ Da erwachte Eisik, er erinnerte sich an jedes Wort, doch vergaß er im Laufe des Tages den seltsamen Traum. In der nächsten Nacht träumte er den gleichen Traum und hörte die Stimme noch eindringlicher als beim ersten Mal: “Eisik ben Jeckel, verlass dein Heim und geh nach Prag, dann wirst du einen großen Schatz finden!“ Doch Eisik sagte sich: „Es ist nur ein Traum, wegen dem lässt man doch nicht alles stehen. Es ist ein weiter Weg von Krakau nach Prag – ich bin doch nicht verrückt!“ In der folgenden Nacht lief er im Traum durch die Gassen der fremden Stadt, die wohl Prag sein musste, zu einer langen, mit vielen Figuren geschmückten Brücke, die über einen breiten Fluss führte, auf dessen anderer Seite auf dem Berg ein Palast zu sehen war. Und wieder hörte er die Stimme: „Eisik ben Jeckel, geh nach Prag und grabe unter der steinernen Brücke, die zum Königspalast führt, dann wirst du einen großen Schatz finden!“ Als er schließlich den Platz unter einem Bogen am Ufer wiederzuerkennen glaubte und zu graben begann, legte sich eine schwere Hand auf seine Schulter und eine laute Stimme sagte streng: „He, Jude, was machst du da?“ Als er aufsah, stand vor ihm der Hauptmann der Wache. In seinem Schreck fiel Eisik nichts anderes ein, als die Wahrheit zu sagen, und so erzählte er ihm von seinem Traum. Der Hauptmann fing schallend zu lachen an. „Wegen eines Traumes bist du einen so weiten Weg gegangen? Wie kann man nur so dumm sein, an Träume zu glauben? Wäre ich so ein Narr wie Du, wäre ich schon längst in deiner Heimatstadt Krakau! Mir hat nämlich geträumt, ich wäre in Krakau im Hause eines Juden namens – Isaak…Itzik ben Jankel, oder Eisik ben Jeckel, und würde dort hinter dem Ofen ein Loch graben. Was ich dort gefunden habe? Einen Schatz natürlich – was man eben so findet, wenn man im Traum nach etwas gräbt. Aber ich bin doch nicht so verrückt, dass ich deswegen nach Krakau in die Judenstadt gehe, wo die Hälfte aller Juden Eisik heißt und die andere Jeckel! Da hätte ich ja alle Häuser niederreißen müssen, nur um in Dreck und Asche zu wühlen!“ Als der Brückenwächter endlich aufgehört hatte zu lachen, befahl er Eisik, schleunigst dahin zu verschwinden, wo er hergekommen sei. Eisik ließ sich das nicht zweimal sagen, verneigte sich höflich und machte sich auf den Heimweg. Nach Krakau heimgekehrt, grub er ein tiefes Loch hinter seinem Ofen und stieß schließlich unter Schutt und Asche auf einen alten Eisentopf, der bis zum Rand mit Gold- und Silbermünzen gefüllt war. Es war genug Geld, um seine Familie gut zu versorgen, den Armen zu helfen und ein Lehrhaus zu bauen, das seinen Namen trug und das noch viele Jahre lang das Licht des Wissens verbreitete. Ich entnehme dieser Geschichte, dass der Schatz nicht immer dort ist, wo wir ihn vermuten. Und dass wir keine Schätze finden, wenn wir nicht auf unsere Träume hören und neugierig bleiben. Manchmal werden wir vielleicht erst nach langer Suche entdecken, dass der Schatz in uns oder anderen verborgen war. Nie weit weg von uns. Aber erst aus der Distanz entdeckt man oft erst das, was einem nahe geht und wichtig ist. In diesem Sinne lasst uns Schatzsucher sein.
Uwe Hayno Klaas Tatjes
from
Notes I Won’t Reread
It’s the first of july and you know what that means? It means nothing. There’s nothing special for me to talk about today, im bored, im still not home, which somehow makes the boredom feel different or less familiar, i suppose. i went to a cafe earlier. by myself and i prefer it that way. I didn’t stay very long, it felt like everyone was staring at me or they weren’t. Doesn’t really matter. i spent the rest of the day at the house, drawing, writing, turning whatever was in my head into something that looked slightly more organized on paper. The rest of my afternoon was spent observing, i dont think she noticed. I like this city, its quiet. feels almost empty, which is probably my favorite thing about it. of course, it isnt that empty. one person is enough to prove me wrong, i guess thats why i keep finding ways to come back here, or think twice about leaving, its somewhat funny how an entire city can be reduced to a single familiar face, byt either way I’ll probably head home soon. as much as i like it here, i keep wondering how things are going back at the house. i miss my pets. being around them keeps things steady. There’s nothing complicated about it. i should probably check on my housemate too, before he turns whatever situation hes in into something ill have to deal with later.
Just another quiet day pretending to be different.
Sincerely, Ahmed
from Sprachabenteuer
Arbeiten im Hotel: 24. Juni
Obwohl die Hitze noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hatte, fühlte sich mein Mann nach dem Tag draußen ziemlich schlecht. Ich wollte ihn ein wenig schonen, deshalb entschied ich, an diesem Tag im Hotel zu arbeiten. Meine Chefin war damit völlig einverstanden.
Ein weiterer Grund waren meine noch unerledigten Aufgaben für die Universität. In diesem Berliner Leben hatte ich völlig vergessen, dass ich auch dort noch Verpflichtungen habe! Einen Teil meiner Abschlussarbeit musste ich bis zum 26. Juni einreichen. Natürlich war ich darauf noch überhaupt nicht vorbereitet. Deshalb wollte ich diesen Tag nutzen, um endlich einige meiner alten „Schulden“ abzuarbeiten.
Leider konnte ich mich nicht nur auf mein Studium konzentrieren. Zuerst wollte ich die Reportage „Mit Kai“ fertigstellen und außerdem noch ein paar Tagebucheinträge schreiben. Natürlich ist auch meine Chefin der Meinung, dass ich mich etwas mehr um meine Grammatik kümmern sollte. Und da stimme ich ihr vollkommen zu. Deshalb wollte ich mir auch dafür etwas Zeit nehmen.
Eigentlich bin ich genau so ein Mensch. Fast immer schiebe ich alles bis zum letzten Moment auf und fange erst dann richtig an zu arbeiten. Während meines Praktikums mache ich das allerdings nicht. Dafür fehlt mir im Deutschen noch das nötige Selbstvertrauen. Ich weiß nie, wie lange ich für eine Aufgabe brauchen werde, wie gut ich alles verstehen werde und wie schnell mir die richtigen Ideen einfallen. Deshalb erledige ich alles möglichst sofort, auch wenn ich meine Lieblingsaufgaben natürlich zuerst machen würde. Sonst wäre ich am Ende wahrscheinlich doch zu spät dran. Mit meiner Masterarbeit läuft es allerdings genau umgekehrt. Ehrlich gesagt habe ich schon meine Bachelorarbeit erst in den letzten zwei Wochen geschrieben. Einfach deshalb, weil mir vorher jede Inspiration fehlte. Doch im letzten Moment kommt die Inspiration plötzlich – wie eine verspätete Studentin –, setzt sich neben mich und hilft mir dann, alles perfekt zu machen. Auf diese Gewohnheit bin ich allerdings überhaupt nicht stolz und versuche schon lange, sie zu ändern. Bisher sind meine Bemühungen allerdings noch nicht besonders erfolgreich.
Außerdem trainiere ich hier in Deutschland gerade mein „Disziplin-Organ“. Ich möchte einfach alles möglichst ordentlich und regelmäßig machen.
Nicht nur die Universität belastet allerdings mein schlechtes Gewissen! Im Idealfall würde ich jeden Morgen schon um fünf Uhr aufstehen, um meine Yogaeinheit zu machen. Offensichtlich ist mir das bisher noch nicht gelungen – obwohl die Yogamatte schon fertig neben der Tür liegt!
Also gibt es hier viele Pläne: regelmäßig Yoga machen, an meiner Abschlussarbeit schreiben, Deutsch üben, alle Aufgaben im Praktikum erledigen und irgendwann endlich auch meinen Videoblog auf Deutsch beginnen.
Das klingt eigentlich nach einem guten Plan. Mal sehen, wie viel davon am Ende wirklich gelingt.
from Tuesdays in Autumn
On-line the other week I happened to hear Jon & Vangelis’ original rendition of the song ‘State of Independence’, which reminded me how much I’d always liked Donna Summer’s cover version of the song. On Saturday in Chepstow what should I find, but a vinyl copy of her 1982 self-titled album, on which ‘State of Independence’ is the closing number on the first side. I bought the record along with two others for £6.
I enjoyed the song as much as ever, buoyed up as it is by Summer’s commanding lead vocal, backed by an all-star choir including the likes of Michael Jackson, Lionel Richie, Dionne Warwick and Stevie Wonder. Alas there wasn’t anything else on the record that pleased me as much, with ‘Love Is in Control’ in my estimation a distant second-best of the rest. I'd been interested to hear the version of Billy Strayhorn's ‘Lush Life’ which closes the album: but to my ears its being dressed up in ‘80s garb didn’t suit the song well at all.
Six pounds seemed cheap but proved not to be much of a bargain when I didn’t love any of the three records, pleasant enough as it was to give them a hearing. The other two were Bonaparte’s Retreat by The Chieftains (1976) and Shelter by Lone Justice (1986), both interesting in their own ways though neither one a keeper. The latter record was somewhat marred for me by that awful ‘80s drum sound that I didn’t like then & still don’t like now. Even so, I did quite like the opening track ‘I Found Love’, which I think I must have heard on the radio back in the day. And the penultimate number, ‘Inspiration’, while unfamiliar, was even more to my taste.
Last week’s heatwave peaked on Thursday afternoon with maximum temperatures of 38C hereabouts: as hot as it’s ever been; not as hot as it will be.
In my twenties I had a taste for some of the symbolist & decadent literature from the French fin de siècle. It's a taste that has faded over the years, though now & again curiosity will lead me to read something more in that vein. Most recently that involved Remy de Gourmont’s From a Faraway Land (1898), in Brian Stableford's translation. This is a collection of short sketches and fables, in three loosely themed sections. The writing is elegant, ironic, and not too often overwrought. As was commonplace for that literary milieu, the artificiality and misogyny is plentiful to the point of being hard to stomach; though thankfully, in de Gourmont’s hands it's not unremitting, and there are also some more naturalistic interludes, and some female characters who aren't only stereotypes.
The other book I finished this week was a non-fiction volume – Ancestors by Alice Roberts It’s an overview of British prehistory through the lens of human osteoarchaeology. As befits an author who’s a ‘Professor of Public Engagement with Science’ — and an alumnus of Time Team — it’s squarely a work of popular science, all very accessibly written. I felt there were some chapters where a pursuit of immediacy risked slightly impeding the narrative, but overall I found it absorbing and very interesting. Notable discoveries of human remains from the palaeolithic to the iron age are described, as meanwhile the history of archaeological practice is examined, from 19th-century gentleman scholars to the present-day study of genetic material salvaged from ancient bones. While not averse to the occasional bout of speculation, Roberts takes pains throughout to emphasise just how much of what we know about the distant human past remains open to diverse interpretations; and how much else remains unknown, or unknowable.